STAR WARS

visiting Endor


Markus (modellbaubert):

 

Unser Roadtrip nach Endor (Oktober 2019)

Bevor es losging recherchierte ich so gut es mir in der Kürze der Zeit möglich war (die USA-Reise war recht kurzfristig geplant) wohin wir genau fahren mussten, um den Endor-artigsten Wald zu besuchen, den es gibt.
Nach einiger Suche erschien mir der Rockefeller Forrest im Humboldt-National-Parc der geeignete Ort zu sein.
Dumm nur, dass dieser wirklich weit nördlich von Los Angeles war.
Wir entschieden uns dennoch dort hinzufahren. Mit einem 2-tägigen Zwischenstop in San Francisco und unserem Autofahr-begeisterten Freund Lukas war die Reise jedoch das kleine Abenteuer, das sie sein sollte.

In der Gegend der Redwoods angekommen, deckten wir uns zunächst in einem "kleinen" Provinz-Supermarkt mit Lebensmitteln für die nächsten Tage ein.
Darunter auch ein etwa 1kg schweres Stück Kochschinken, das praktsicherweise schon in Scheiben geschnitten war. Die Tatsache, dass der Schinken GEZUCKERT war, haben wir jedoch zu spät gemerkt. xD Haben ihn dennoch verzehren können, auch wenn unsere deutschen Gaumen das schon sehr gewöhnungsbedürftig fanden.

Wir kamen irgendwann spät abends an unserer kleinen Blockhütten-Motel-Siedlung an. Glücklicherweise öffnete uns eine freundliche Dame und wir bekamen den Schlüssel zu unserer Unterkunft.
Eine kleine Holzhütte auf Rädern. Mit kleiner Küche, kleinem Badezimmer, einem Doppelbett und einer Schlafcouch.
Trotz des sehr kühlen Wetters (ca. 10°C) schaffte es die elektrische Heizung schnell ein angenehmes Raumklima zu erzeugen.
Man sollte erwähnen, dass es drei Tage zuvor in LA noch 36°C warm war!

Nach der langen Reise schliefen wir gut und gingen an unserem ersten der beiden geplanten Tage auf eine erste Erkundungstour durch die Redwoods.
Als wir an einer Parkbucht vor den ersten freistehenden Giganten standen war es für uns klar: Näher kann man Endor in unserer Galaxis nicht sein!
Wir liefen etwas weiter in den Wald hinein und fanden einen kleinen Flusslauf, der zu dieser Zeit nur ganz wenig Wasser führte. Ein umgekippter Stamm diente uns als Aussichtsplattform. Die Vegetation war im Gegensatz zu Süd-Kalifornien sehr dicht und das Wetter sehr feucht.
An einem weiteren Ort durchliefen wir einfach querfeldein einen recht dichten Urwald.

 

Markus (modellbaubert):

Our road trip to Endor (October 2019).

Before we started, I researched as best I could in the short time I had (the USA trip was planned on quite short notice) where exactly we needed to go to visit the most Endor-like forest there is.
After some searching, Rockefeller Forrest in Humboldt National Park seemed to be the place to go.
Too bad this one was really far north of Los Angeles.
We decided to go there anyway. However, with a 2-day stopover in San Francisco and our car-driving enthusiast friend Lukas, the trip was the little adventure it was supposed to be.

Arrived in the area of the Redwoods, we first stocked up in a "small" provincial supermarket with food for the next days.
Among them was a piece of cooked ham weighing about 1kg, which was conveniently already sliced. The fact that the ham was SUGARED, we have noticed too late, however. xD Have him still can consume, even if our German palates found that already very habituation.

We arrived sometime late in the evening at our little log cabin motel settlement. Fortunately, a friendly lady opened the door for us and we were given the key to our accommodation.
A small wooden cabin on wheels. With a small kitchen, small bathroom, a double bed and a sofa bed.
Despite the very cool weather (about 10°C), the electric heating quickly managed to create a pleasant indoor climate.
It should be mentioned that three days before it was still 36°C in LA!

After the long journey we slept well and went on our first of the two planned days on a first exploration tour through the Redwoods.
When we stood at a park bay in front of the first freestanding giants it was clear to us: You can't get any closer to Endor in our galaxy!
We walked a bit further into the forest and found a small river, which had only little water at that time. A fallen trunk served us as a viewing platform. The vegetation was very dense, unlike Southern California, and the weather was very humid.
At another place we simply walked cross-country through a rather dense jungle.



Kathy (shinzo):
(Informationsquelle: Klimawandelgehoelze)


Der kalifornische Küsten-Mammutbaum (Sequoia sempervirens) erreicht in den USA eine Höhe von bis zu 130 Metern und einen Brusthöhendurchmesser von bis zu 7 Metern.

Mit teilweise mehr als 2000 Jahren sind sie die ältesten Lebewesen der Welt!

 

Es war einfach überwältigend, in einem Wald bestehend aus diesen majestätischen Riesen sein zu dürfen.

Den ersten Tag erkundeten wir verschiedene Gebiete und hatten dabei einen riesen Spaß. Begleitet von den Giganten mit der rötlichen Rinde schien die Straße kein Ende zu nehmen.

Zuerst staunt man über den unglaublich breiten Baumstamm. Dann wandert der Blick nach oben.. und weiter nach oben.. und noch weiter.. und der Baum scheint einfach kein Ende zu nehmen wie als sei er bis in den Himmel gewachsen.

Der komplette Boden ist übersäht mit getrockneten rötlichen Nadeln der Mammutbäume. Frisch am Baum sind sie ca. 2cm lang, dunkelgrün und weich.

Überall im Wald findet man Moos. Umgekippte Bäume sind davon bewachsen. Und oft hängt es in sattem grün und langen Fäden an Ästen.

Große Rasenflächen wie man sie aus unseren Wäldern kennt, existieren dort nicht.
Der Großteil des Bodens besteht aus den rötlichen Nadeln und den wunderschönen Farnpflanzen. Hier und da entdeckt man Flächen von Klee, vereinzelte Graspflanzen oder kleine Bäume.

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Am zweiten Tag waren wir komplett mit Kostümen unterwegs und rannten, sprangen und kullerten durch den Wald. Es war einfach herrlich.

Die ganze Zeit fühlte sich so unwirklich an wie als würde man träumen.

Wir hatten besonders viel Glück mit dem Licht. Denn die Sonne schien und erhellte fleckenweise Stellen wo sie sich durch den dichten Wald kämpfen konnte.

Es war einfach perfekt!

 

Kathy (shinzo):
(information source: climate change forests)

The California coast redwood (Sequoia sempervirens) reaches a height of up to 130 meters and a breast height diameter of up to 7 meters in the USA.

At more than 2000 years old in some cases, they are the oldest living things in the world!

It was simply overwhelming to be in a forest consisting of these majestic giants.

The first day we explored different areas and had a lot of fun. Accompanied by the giants with the reddish bark, the road seemed to have no end.

First you marvel at the incredibly wide tree trunk. Then the view wanders upward.. and further upward.. and still further.. and the tree seems to take simply no end as if it had grown up to the sky.

The complete ground is covered with dried reddish needles of the sequoia trees. Fresh on the tree they are about 2cm long, dark green and soft.

Moss can be found everywhere in the forest. Overturned trees are overgrown with it. And often it hangs in rich green and long threads on branches.

Large lawns as we know them from our forests do not exist there.
Most of the ground consists of the reddish needles and the beautiful fern plants. Here and there one discovers patches of clover, scattered grass plants or small trees.

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On the second day we were completely dressed in costumes and ran, jumped and rolled through the forest. It was simply wonderful.

The whole time felt as unreal as if you were dreaming.

We were especially lucky with the light. Because the sun was shining and lit up spots where it could fight its way through the dense forest.

It was just perfect!



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